„Der Keller“ von Richard Laymon. Oder die Frage warum ich immer wieder dieses Buch lese.

Es ist wieder soweit. Ich stehe vor dem Bücherregal und frage mich mal wieder was ich als nächstes lesen soll. Gar nicht so einfach die Entscheidung. Der SuB wächst und wächst und man kann sich nicht entscheiden in welche Welt man eintauchen möchte. Wird es eine Liebesgeschichte, etwas dystopisches oder vielleicht doch endlich ein Klassiker, den man sich schon ewig vorgenommen hat? Ich stehe also da und grüble. Ich schaue durch die Reihen und bleibe bei Richard Laymon stehen. Hmmm… „Die Show“ ist immer noch ungelesen, „Der Ripper“ auch. Aber nein, irgendetwas in mir streubt sich dagegen. Mein Blick erfasst immer wieder ein bestimmtes Exemplar. Es ist „Der Keller“, das Buch, das mir vor fünf Jahren zufällig in den Schoß gefallen ist und seitdem meine Lesegewohnheiten total verändert hat. Mindestens einmal im Jahr muss es dieses Buch sein. Manchmal sogar gleichzeitig das Hörbuch, welches vom überaus talentierten Uve Teschner gelesen wird. Naja, zurück zum Buch… Was mich daran fasziniert ist die Mischung aus Horror, Spannung und diesem trashigem Etwas, das nur Richard Laymon Zustande bringt. Wer also sehr geistreiche Literatur erwartet, ist bei Laymon definitiv an der falschen Adresse. Bei ihm bekommt man stattdessen viele Dialoge, häufige Szenarienwechsel, Sex, Gewalt, Bestien und eine große Menge schwarzen Humor.

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Nur Richard Laymon weiß, was im Keller haust

Man nennt es das „Horrorhaus“, denn vor Jahren hat es hier eine ungeklärte Mordserie gegeben. Inzwischen ist es eine Touristenattraktion, täglich besucht von zahllosen Neugierigen. Doch dann gibt es einen neuen Mord. Und noch einen. Und nach und nach stellt sich heraus, dass dies kein gewöhnlicher Killer ist – dass im Keller des Hauses eine Kreatur lebt, die alles andere als menschlich ist. Und sie fängt gerade erst an…

Bild und Textquelle: randomhouse.de

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Kommen wir zu den Charakteren des Buches. Auch da trifft man auf eine Vielzahl von ganz verschiedenen Menschen.

Pädophile Serienmörder, zickige Mädchen, unsichere Polizisten, geldgeile alte Frauen, ein betrunkener Kapitän, Männer und Frauen, die sich innerhalb von 24 Stunden die ewige Liebe versprechen, noch bevor es zum sexuellen Akt kommt, ein Schmierfink der DAS nächste Skandalbuch schreiben will und viele viele mehr.

Meiner Meinung nach ist genau diese Mischung aus den verschiedensten Menschen und Szenarien, was dieses Buch ausmacht. Man erfährt so viele Details und das aus ganz vielen Blickwinkeln.

Woher die Bestie kommt oder ob sie überhaupt existiert, was es mit dem Horrorhaus auf sich hat und wer sich traut sich Nachts auf dem Grundstück von Maggie rumzutreiben verrate ich dir nicht. Aber was ich mache ist, dir dieses Buch ans Herz zu legen. Ich liebes es und du wirst es sicher auch nicht weglegen können.

Eure Sizz 2

 

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Ein Kommentar zu „„Der Keller“ von Richard Laymon. Oder die Frage warum ich immer wieder dieses Buch lese.

  1. Oh klingt echt spannend, ich werde es mir mal aufschreiben!

    Auch so ein Buch, das ich immer wieder lese, ist „Löcher“ von Louis Sacher. Hat mich, als ich jünger war, sehr beeindruckt und seitdem hab ich es immer wieder in die Hand genommen. Warum auch immer, ich mag es einfach 😊

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