Rezension zu „Monster“ von Matt Shaw & Michael Bray

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Autor: Matt Shaw & Michael Bray

Titel: Monster

Seitenanzahl: 282

Verlag: Festa Verlag

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Andrew durfte nie ein normales Kind sein – denn sein Schicksal wurde bereits im Mutterleib besiegelt.
Jetzt ist er ein blutgieriges Monster und versteckt sein Gesicht unter einer Maske verwesender Haut. Doch Andrew ist nicht das wahre Monster dieser Geschichte …

Textquelle: Festa Verlag

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Meine Meinung zum Buch 2
*Achtung: Spoilerwarnung*

Vor einigen Monaten habe ich beim Festa Verlag ein Extrem – Abo abgeschlossen. Aber auch davor habe ich schon vereinzelt ein paar Bücher aus dieser Reihe gelesen und habe mir gedacht, dass mich nichts mehr aus den Socken reißen kann. Sex, Gewalt, Inzest, Sodomie. Was kann es schlimmeres geben?
„Monster“ hat mich eines besseren gelehrt. Aber fangen wir mal von vorne an.
Als das Buch ankam, konnte ich es kaum erwarten mit dem Lesen anzufangen, nachdem ich den Klappentext überflogen habe. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die vor dem Lesen so wenig wie möglich vom Buch wissen möchten.
Die Story ist zu Beginn recht simpel gehalten und errinert etwas an den Anfang von „SAW“. Ein Mann sitzt alleine und angekettet in einem Raum und kann sich nicht befreien. Das Szenario ändert sich aber schnell und man erfährt mehr über den Mann und was geschah bevor er in diese Situation gekommen ist.
Aber das ist auch nicht der Mittelpunkt der Geschichte.
Die Handlung ging bei mir erst richtig mit Christina los. Sie arbeitet in einer Tankstelle und hat eine Vorliebe für Verbrechen die bei ihr in der Gegend begangen werden. Vor allem für die Entführungen die alle paar Jahre, immer Anfang August, stattfinden. Sie hat Angst, dass es auch ihrer Familie treffen könnte, da es jetzt August ist. Aber wie das Leben so spielt, passiert es nicht ihrer Familie sondern Christina selbst. Ein älteres Pärchen nimmt sie gefangen und möchte sie ihrem Sohn Andrew zu Geburtstag schenken. Andrew ist nämlich was ganz besonderes. Ein Riese, mit einer Maske aus verwesender Haut und etwas zurückgeblieben. Am liebsten ernährt er sich von rohem Menschenfleisch und auch sonst ist er nicht gerade ein geselliger Zeitgenosse.

Wir sind jetzt ungefähr bei der Hälfte vom Buch angelangt und ich muss zugeben, dass ich bis dahin gedacht habe, dass die Handlung so weitergeht. Aber die Autoren machen einen Zeitsprung in die Vergangenheit und da wird einem schnell klar, dass nicht Andrew das Monster in dieser Geschichte ist. Er ist nur das Produkt von Gewalt, Missbrauch und Vergewaltigung. Es wird erzählt, wie seine Mutter jahrelang von seinem Vater geschlagen, gefoltert, betrogen und gedemütigt wird. Davon bleibt der Junge auch nicht verschont. Als er erwachsen wird kennt er nichts anderes und denkt, dass es normal ist Menschen zu töten und zu essen. Schließlich hat Papa das schon immer gemacht.

Ich habe das Buch an einem Tag komplett durchgelesen. Ich konnte es einfach nicht weglegen. Auch wenn man weiß, dass es keine wahre Geschichte ist, ist es doch so, dass ähnliche Sachen auch bei uns passieren. Täglich werden Frauen und Kinder misshandelt. Vom Ehemann oder noch schlimmer, vom eigenen Vater vergewaltigt oder sogar getötet. Kein Buch, das geschrieben wurde ist so brutal wie das reale Leben und doch hat „Monster“ mich geschockt und berührt wie kaum ein anderes Buch davor. Der Schreibstil von Matt Shaw und Michael Bray passt so gut zusammen, dass man denkt es hätte nur ein Einzelner geschrieben. Ich kann es kaum erwarten mehr von den beiden zu lesen.

Eure Sizz 2

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